Golfjahr 2011 besser als 2010
Das Wirtschaftsjahr 2010 fühlte sich, wir erinnern uns, für viele Clubs und Golfplatzbetreiber nicht wirklich gut an: Rückgänge bei den operativen Einnahmen (vor allem Greenfees und Driving Range) konnten nur durch höhere Beitragseinnahmen und vor allem durch Kosten-Einsparungen auf breiter Front (Golfplatz, Clubhaus, Sport, Verwaltung) kompensiert werden.
Nun will es aber scheinen, dass das Wirtschaftsjahr 2011, was die Einnahmen/Umsatzerlöse angeht, im Vergleich zu 2010 besser zu werden verspricht.
Die verbandsunabhängige „Herbstumfrage 2011“*) ergab, dass für die 2011er Einnahmen im Vergleich zu 2010 momentan in allen Bereichen ein Anstieg verzeichnet wird. Dies gilt für die Greenfees genauso wie für die Beitragseinnahmen und die Umsatzerlöse aus den anderen Geschäftszweigen.
Nach dem „Spar-Jahr 2010“ sieht es aber auch so aus, dass die Betriebskosten auf den deutschen Golfanlagen im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr 2010 wieder steigen. Das gilt insbesondere für die Personalkosten, aber auch für die Kosten der Platzpflege und des Gebäudeunterhalts.
Erfreulich haben sich auch die Zahlen der Mitglieder entwickelt. Das Gros der Teilnehmer der Herbstumfrage berichtet von einer im Vergleich zum Vorjahr etwas höheren Mitgliederzahl.
Hier die Übersicht über die Entwicklung der Indices der Einnahmen und Ausgaben im Herbst-Vergleich der letzten 3 Jahre:
Die „Herbstumfrage 2011“ bildet die Resonanz auf die wirtschaftliche Lage zu Beginn des 4. Quartals 2011 ab. Wie die Betriebsergebnisse des Jahres 2011 wirklich aussehen, wird sich im kommenden Jahr zeigen, wenn die Jahresabschlüsse auf den Tisch kommen.
*) Die „Herbstumfrage 2011“ wurde durchgeführt von Dr. Falk Billion; es beteiligten sich knapp 100 Golfclubs und Betreiber aus allen Regionen der Bundesrepublik.
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